Pflegekongress-Jugend: 200 Jugendliche protestieren mit Guerilla-Aktion in Wien für gleiche Ausbildungsentschädigung

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Wien, 24. April 2015 – Mit einer spontanen Guerilla-Aktion im Rahmen des 6. Nationalen Pflegekongresses-Jugend gingen heute knapp 200 Auszubildende in den Pflegeberufen auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen und eine landesweit gleiche Ausbildungsentschädigung in den Gesundheitsberufen zu demonstrieren. Zur Aktion aufgerufen hatte die Jugend der Hauptgruppe II 
der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB). Mit dem Flashmob konfrontierten die Jugendlichen die Passanten vor der U-Bahnstation Handelskai –mit spontan am Vortag selbst gemachten Schildern, Transparenten und Flugblättern machten sie unter dem Motto #HandaufsHerz lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam: Faire Bezahlung und menschliche Rahmenbedingungen im späteren Berufsfeld der Pflege und während der Pflegeausbildung.

 
„Wir  sind die Zukunft der Pflege und die Pflege ist eines der drängendsten Zukunfts-Themen in unserer Gesellschaft: Österreich braucht gut ausgebildete Fachkräfte, doch die im Beruf vorherrschenden Rahmenbedingungen schrecken viele Jugendliche ab, diesen wichtigen Beruf zu erlernen. Wir kapitulieren nicht vor dem Pflegenotstand. Wir wollen die Zukunft gestalten und die Arbeitsbedingungen in der Pflege insgesamt verbessern. Das Gut Gesundheit muss österreichweit gleich bewertet werden. Wir wollen, dass die Ausbildungsvergütung landesweit an die Mindestsicherung angeglichen wird – und zwar bei SchülerInnen und Studierenden der Pflege sowie im Medizinisch-Technischen-Dienst“, erklärt Christopher Scepka von der Jugend der Hauptgruppe II der GdG-KMSfB.



Auf dem Pflegekongress-Jugend diskutieren seit gestern 1.400 Pflegeschülerinnnen, -schüler und Studierende aus ganz Österreich über die Zukunft der Pflegeberufe. Die Guerilla-Aktion wurde spontan am Vortag von den teilnehmern entwickelt und war der gemeinsame Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung: Unter dem Motto #HandaufsHerz, dass auf den vielen Schildern und Transparenten zu sehen war, zogen sie vom Veranstaltung UCI Kinowelt zur U-Bahnstation Handelskai. Dort verteilten sie Flugblätter an Passanten, skandierten ihre Forderungen und sorgten mit ihrem Flashmob für ein eindrucksvolles Erlebnis: Sie stellten sich gemäß ihres Mottos in Herzform auf und machten alle gemeinsam die Herz-Geste.


„Wir teilen eine gemeinsame Vision für die Zukunft: eine faire Bezahlung und menschliche Rahmenbedingungen für die Pflegeberufe. Wir wollen eine landesweit gleiche Ausbildungsentschädigung, die an die Mindestsicherung angeglichen wird. Dafür gehen wir heute auf die Straße, denn wir sind mit ganzem Herzen dabei“ forderte Christopher Scepka unter dem Jubel der Teilnehmer. 



Ein starkes Zeichen der Jugendlichen für die Zukunft der Pflege in ganz Österreich. 


Die Pressebilder gibt es hier zum Download ...

Weitere Informationen erhalten Sie bei:


Tina Wiesinger
Gewerkschaft der Gemeindebediensteten KMSfB - Hauptgruppe II
Schnirchgasse 12/1
A - 1030 Wien

Mail: gewerkschaft@hg2.at

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