Gute Pflege für alle – Österreich braucht uns!

„Was ist Pflege wert?“ Auf diese einfache Frage gibt es in Österreich leider 9 unterschiedliche Antworten – und zwar je nach Bundesland unterschiedlich. Denn abhängig davon, wo man in Österreich arbeitet oder pflegebedürftig ist, gibt Unterschiede in der personellen Besetzung, im Mix der Professionen (prozentueller Anteil der Assistenzkräfte zu den Kräften des gehobenen Dienstes), in den Dienstformen (Fensterdienst, Spätdienst, Ru ereitscha ...), eklatante Unterschiede bei den Höhen der „Kontostände“ der gesetzlich begründeten Zeitguthaben, Nachtdienstbesetzungen, Bedarfsberechnungen, wann Fort- und Weiterbildung absolviert werden kann bzw. muss (Freizeit oder Dienstzeit), der Anzahl an Teilzeitbeschä igten, der Nachbesetzungsgeschwindigkeit, der Ausstattung mit Ressourcen oder Pflegemitteln und letztendlich auch bei der Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Angekommen zur Hauptkundgebung vor der Karlskirche bot sich ein beeindruckendes Bild: Über 2.000 Menschen schwenkten Fahnen, streckten Schilder und ihre Hände in die Lu oder stimmten in den Refrain des eigens darge- brachten Liedes zur Musik von Fanta 4 (MfG) ein: „GuK- die flege lässt grüßen, wir stehn auf eignen Füßen und sind stolz drauf, wir baun drauf, sind die Pro s die man täglich braucht, bevor wir falln, falln wir lieber auf!“. Auf der großen Bühne kamen neben den Organisatoren auch aktive Kolleginnen und Kollegen zu Wort, die aus ihrer Arbeitserfahrung berichteten.

Der 12. Mai hat uns allen Mut gemacht – denn er hat Vielerlei gezeigt: Wir haben die richtigen Forderungen und Lösungen für die Pflege in Österreich. Wir stehen vereint zusammen, das Team Gesundheit und die flege in ganz Österreich. Die Wiener Bevölkerung unterstützt uns und unsere Anliegen. Wir haben gute Stimmung, sind laut und können feiern. Denn bei allen Problemen dürfen wir uns die gute Laune nicht verderben lassen. All das hat uns dieser sonnige 12. Mai gezeigt.
Mit dieser Einstellung gehen wir jetzt gemeinsam in die Verhandlungsphase Zwei. Wir können mit vollem Recht positiv in die Zukunft schauen, denn wir können die Zukunft der Gesundheit in Wien und Österreich gestalten.

Foto: Richard Schuster

Foto: Richard Schuster

Fotos: Richard Schuster

 

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